In Würde zu Hause alt werden: 20 Jahre Caritas Sozialstation für Betreuen und Pflegen zu Hause in Amstetten

12.10.17

 

20 Jahre Caritas Sozialstation Amstetten für Betreuen und Pflegen zu Hause, v.l.: NR Ulrike Königsberger-Ludwig, Pfarrer Peter Bösendorfer, Bereichsleiterin Caritas Familie und Pflege Karin Thallauer, ARGE-Vorsitzender Heinz Wachlinger, Regionalleiter Betreuen und Pflegen Mostviertel Markus Lurger, Sozialstationsleiterin-Stv. Anita Lampersberger, Viktor Steinkellner (BH Amstetten), Sozialstationsleiterin Birgit Rass, Caritasdirektor Hannes Ziselsberger, Sozialstationsleiterin-Stv. Regina Fenyvesi , Sozialstationsmitarbeiterin Gabriele Kremslehner, Stadtrat Gerhard Riegler, Bürgermeisterin Ursula Puchebner.

Vor 20 Jahren hat die Caritas mit der Hauskrankenpflege und mit der Heimhilfe in Amstetten begonnen. Zuvor hatte die Stadtgemeinde diesen mobilen Dienst betrieben.

Mit Jahresbeginn 2017 hat die Caritas die zwei Einsatzstationen im Stadtgebiet zur neuen Sozialstation Amstetten-Ostarrichi zusammengelegt.

„In der Vorwoche haben die 39 Mitarbeiterinnen 762 Einsätze geleistet. Ich bin stolz, ein Teil dieses tollen Teams zu sein“, sagte Einsatzleiterin Birgit Rass bei der Feier. „Wir bringen den Menschen auch Geborgenheit, Wärme und einen Funken Licht nach Hause“, so Rass. 

Das Einsatzgebiet der Caritas Sozialstation umfasst neben Amstetten auch Ardagger, Viehdorf, Zeillern, Wallsee-Sindelburg, Neustadt/D., Oed, Kollmitzberg, Stephanshart, Aschbach-Markt, Euratsfeld, Mauer, Neufurth, Neuhofen/Y., Oed-Öhling, Ulmerfeld-Hausmening, Winklarn.

„Vieles hat sich in den vergangenen 20 Jahren geändert. Aber eines nicht, der Wunsch in Würde zu Hause alt werden“, betonte Bürgermeisterin Ursula Puchebner. Sie dankte den Caritas Mitarbeiterinnen für die Arbeit, „damit dieser Wunsch für viele in Erfüllung gehen kann, bei Erhaltung der Lebensqualität und dem Recht auf Selbstbestimmung.“

„Trotz der professionellen Hilfe braucht es die Liebe zu den Menschen. Die Caritas Mitarbeiterinnen versuchen täglich Gottes Liebe zu leben und sichtbar zu machen“, betont Pfarrer Peter Bösendorfer bei der Meditationsandacht vor dem offiziellen Festakt.

Karin Thallauer, Caritas Leiterin Familie und Pflege in der Diözese St. Pölten, sprach die schwierige Personalsituation an. „Wir suchen Mitarbeiterinnen in allen Bereichen der mobilen Pflege und Betreuung“.
Caritasdirektor Hannes Ziselsberger will einen Beitrag dazu leisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der mobilen Betreuung und in der Hauskrankenpflege auch die Anerkennung in der Gesellschaft bekommen, die sie verdienen. Das bedeutet für ihn zukünftig unter anderem auch eine bessere Bezahlung dieser Dienstleistungen.

Caritas Regionalleiter Markus Lurger dankte auch der ARGE, der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Hauskrankenpflege in der Region Amstetten unter Vorsitzenden Heinz Wachlinger für die finanzielle Unterstützung des Mobilen Dienstes.