Kekserl backen

07.12.17

Weihnachtlicher Duft erwartete gestern Nachmittag die Besucher des Wohnbereiches 4 im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus. Denn die Seniorinnen haben gemeinsam mit den beiden Mitarbeiterinnen Cornelia Huja und Dorothea Schachinger Kekse gebacken.

Ein herrlich duftender Mürbteig, den die Küche des Hauses zur Verfügung gestellt hat, sowie ein Lebkuchenteig warteten auf die emsigen Hände, die den Teig ausrollten und mit den unterschiedlichsten Formen Kekse ausstachen. "Die Tische sind nicht optimal zum Keksausstechen" stellte eine Seniorin lapidar fest. "Die Oberfläche ist etwas rutschig, aber man muss halt nehmen, was da ist." "Gib mir mal den Herzausstecher, denn ich hab schon so viele Sterne gemacht", sagte eine andere. "Wenn man in den Teig einen Tropfen Öl gibt, dann lässt er sich leichter kneten", gibt eine weitere ihr langjährige Erfahrung als Kekserlbäckerin preis. Sie hatte früher immer ganz viele Kekse gebacken: Vanillekipferl, Linzer Augen, Nusstaler - und natürlich auch Lebkuchen.

Auch Caritas-Mitarbeiterin Dorothea Schachinger hat alle Hände voll zu tun: sie gibt die vollen Bleche ins Rohr, holt die fertigen Kekse raus, stellt die leeren Bleche wieder zum Nachfüllen auf den Tisch - und das Ganze beginnt von vorne.

Wie viele Bleche  Kekse gebacken wurden, wusste zum Schluss niemand mehr. Aber das Ergebnis kann sich sehen - und essen - lassen. Zur Verkostung ließen sich die Seniorinnen nicht zweimal bitten.
Als nächstes werden die Kekse noch schön verziert - und dann stehen sie in der Adventzeit zum Genießen und Verschenken zur Verfügung.