Wie Musik verbindet

12.09.19

Die BewohnerInnen unseres „Gregorhof“ hießen Anfang Juli 16 Jugendliche aus den verschiedensten Ländern willkommen. Diese brachten nicht nur Spiele und Musik, sondern vor allem Unterhaltung und Spaß.

Am 1. Juli 2019 wurde unser „Gregorhof“ in Bad Eisenkappel zum Generationentreff. 16 Jugendliche aus Slowenien, Bosnien und vielen anderen Ländern wurden im Rahmen der „Erasmus+ Jugendbegegnung“ - durchgeführt vom Verein IniciativAngola - in unserem Haus begrüßt. Gabriela Micheuz als Administrative Leiterin war begeistert: „Es ist beeindruckend, wie sich die Jugendlichen trotz der Sprachbarriere durch Tanz und Musik ausdrücken und mit unseren BewohnerInnen zusammenkommen. Die Sprache der Musik und des Tanzes versteht jeder.“ Organisiert wurde das Treffen von Pfarrer Hanzej Rosenzopf, Leiter der Initiative. Er betont: „Das Ziel des Vereines ist es, dass Jugendliche zusammenkommen, sich engagieren und voneinander lernen.“

Musik – eine Sprache ohne Worte

Schon vormittags erklang Musik und Gesang aus unserem Haus, und man hörte das Klatschen zum Rhythmus. Bald erblickte man die Jugendlichen, die sich mit Gitarre und Ukulele zu den SeniorInnen gesetzt haben und mit ihnen gemeinsam sangen und musizierten. „Mi se imamo radi“ – Wir sind gute Freunde, ein Lied, das Jung und Alt zusammen singen konnten, erklang. Die Jugendlichen tanzten enthusiastisch zur Musik und zogen auch unsere BewohnerInnen in den Bann. Hand in Hand wurde getanzt – wenn auch manchmal nur schwingend im Sitzen. Micheuz erinnerte sich: „Die Jugendlichen waren nicht nur voller Freude, sondern hatten auch musikalisches Talent. Dieses machten sie unseren BewohnerInnen zum Geschenk und sie spürten die Ehrlichkeit dieser Gabe.“

Mit Spiel und Spaß in den Nachmittag

Nach dem musikalischen Vormittag waren die Jugendlichen auf ein Mittagessen eingeladen. Beim gemeinsamen Mahl scherzte man viel und verbrachte eine gemütliche Pause miteinander. Diese brauchten sowohl Gäste, als auch BewohnerInnen, denn bald teilte man sich in Gruppen auf und kegelte im Garten um die Wette. Im Sitzkreis versuchten die SeniorInnen so viel Kegel wie möglich umzuwerfen. Zum Abschluss malten die Jugendlichen noch ein Bild an eine Tafel mit der Unterschrift: „Wir hatten viel Spaß mit euch.“ Micheuz ist froh, dass alles so gut gelungen ist und bedankt sich bei den Jugendlichen für diesen so herzlichen und erfrischenden Besuch. Mit den Jugendlichen wurde das Haus bunt und die BewohnerInnen hatten eine riesige Freude.“