Corona-Nothilfemaßnahmen

04.08.20

Armenien gehört aktuell zu den am stärksten von Covid-19 betroffenen Ländern. Neben den gesundheitlichen Herausforderungen stehen viele Menschen vor einem großen ökonomischen Problem: Sie können aufgrund der Ausgangssperren oder derzeitigen Stilllegung des Arbeitsplatzes nicht ihrer Arbeit nachgehen. Der Großteil der Familien in Armenien hat keine Ersparnisse, weil es die prekären Beschäftigungsverhältnisse nicht zulassen und so geht es den Familien schnell darum, täglich über die Runden zu kommen.

Die Sozialarbeiter/innen der Caritas Armenien berichten zudem, dass die Eltern vor Erschöpfung im Alltag keine Energie mehr für das Homeschooling ihrer Kinder haben. Die Ernährung der Angehörigen und Zugehörigen steht an erster Stelle. Zwar hat die Regierung allen Landesteilen Unterstützung zugesagt, doch nicht alle Regionen erreichen ausreichende Hilfslieferungen und Nothilfemaßnahmen. Vor allem sozial benachteiligte Familien können sich selbst keine Schutzmasken oder Desinfektionsmittel leisten. Ihnen bleibt als einzig bewährter Schutz vor einer Ansteckung zu Hause zu bleiben.

Das Projekt „Corona-Nothilfemaßnahmen" sieht deshalb die Verteilung von Lebensmitteln und dringend benötigten Hygieneartikeln vor, um die negativen Auswirkungen von Covid-19 in Armenien einzudämmen. Insgesamt profitieren 210 sozial benachteiligte Familien (ca. 945 Personen) über einen Zeitraum von zwei Monaten von dieser Unterstützung.

Finanziert durch das Land Tirol