Mein Onkel, den ich seit einigen Monaten zuhause unterstütze, verdächtigt mich, dass ich ihn bestehle.

Sollte Ihr Angehöriger meinen, dass er oder sie bestohlen wurde, bleiben Sie ruhig und nehmen Sie das nicht persönlich. Gehen Sie gemeinsam auf die Suche oder kaufen Sie die gleiche Geldbörse eventuell ein zweites Mal, damit man dem Betroffenen eine mit etwas Geld gefüllte Börse geben kann, bis die andere gefunden wird.
Sehr oft geht es darum, das Bedürfnis im Hintergrund zu erfahren. Ist es die Sorge, dass der Angehörige kein Geld mehr hat? Dann stellen Sie sicher, dass er immer etwas Geld bei sich tragen kann.

Dieser Tipp stammt von Claudia Danmair – Seniorenwohnhaus Karl Borromäus

 

Disclaimer: Die Caritas arbeitet jeden Tag mit tausenden Menschen, die an Demenz erkrankt sind, sowie mit vielen Angehörigen, die sie im Alltag unterstützen. Die Tipps sind aus unserer täglichen Erfahrung gesammelt. Sie sind nicht in jeder Phase einer demenziellen Erkrankung gleich gut anwendbar und ersetzen nicht die ärztliche Untersuchung oder die Unterstützung durch professionelle Beratung oder Hilfe.

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