So erstellen Sie eine Notfallvorsorgemappe

Legen Sie eine Vorsorgemappe an, die zentral und gut sichtbar aufliegt. So haben Sie im Notfall alle wichtigen Daten griffbereit. Inhalt dieser Mappe könnte sein: Persönliche Daten, wichtige Telefonnummern (Notfalltelefonnummern, Kontaktdaten), aktuelle Diagnose und Medikamente, behandelnde Ärzte, Allergien und Unverträglichkeiten, Diäten, Ernährungsgewohnheiten, Besonderheiten und Wünsche, Unterlagen (Behandlungen, Klinikaufenthalte, Pflegegeldstufe, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht, aktuelles Foto).
Vergessen Sie nicht, auch für sich selbst solch eine Mappe anzulegen inkl. der Info, wer im Notfall angerufen werden kann oder soll, um die Betreuung Ihres Angehörigen zumindest kurzfristig zu gewährleisten. Legen Sie eine Anleitung in die Mappe, was Ihr Angehöriger tun kann, falls er oder sie Hilfe benötigt. Auch ein Notruftelefon ist sehr hilfreich, da ein Knopfdruck genügt, um Hilfe anzufordern.

Dieser Tipp stammt von Frau Claudia Rathmanner
Gut zu wissen: Caritas Wien – Notruftelefon

 

Disclaimer: Die Caritas arbeitet jeden Tag mit tausenden Menschen, die an Demenz erkrankt sind, sowie mit vielen Angehörigen, die sie im Alltag unterstützen. Die Tipps sind aus unserer täglichen Erfahrung gesammelt. Sie sind nicht in jeder Phase einer demenziellen Erkrankung gleich gut anwendbar und ersetzen nicht die ärztliche Untersuchung oder die Unterstützung durch professionelle Beratung oder Hilfe.

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