Meine Angehörige hat die Diagnose Demenz bekommen. Muss ich in ihrer Wohnumgebung etwas ändern?

Kleine Veränderungen helfen sicher! Platzieren Sie vertraute Gegenstände als Orientierungshilfe für die betroffene Person. Achten Sie auf gute Beleuchtung. Wichtig ist vor allem auch, dass keine Rutsch- und Sturzgefahr für den betroffenen Menschen besteht. Bedenken Sie, dass Haltegriffe und Möglichkeiten, sich immer wieder wo auszurasten und hinzusetzen, vorhanden sind. Die Bewegung im Freien ist für Betroffene auch sehr wichtig.
Je nach Grad der Demenz kann man auch Orientierungshilfen anbieten, z.B. Kalender für Termine. Man kann Türen und Gegenstände (z B. Kühlschrank) beschriften. Manchmal helfen auch Bodenmarkierungen, die zum Beispiel den Weg zur Toilette weisen.

Dieser Tipp stammt von Claudia Danmair – Seniorenwohnhaus Karl Borromäus

 

Disclaimer: Die Caritas arbeitet jeden Tag mit tausenden Menschen, die an Demenz erkrankt sind, sowie mit vielen Angehörigen, die sie im Alltag unterstützen. Die Tipps sind aus unserer täglichen Erfahrung gesammelt. Sie sind nicht in jeder Phase einer demenziellen Erkrankung gleich gut anwendbar und ersetzen nicht die ärztliche Untersuchung oder die Unterstützung durch professionelle Beratung oder Hilfe.

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