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Rückblick: 3. Querdenksymposium der Caritas Pflege

"ungehörig – angehörig"

 

Das war das Querdenksymposium 2017: Am 9. Juni lud die Caritas Pflege, unter dem Titel "ungehörig - angehörig", zum 3. Querdenksymposium. 

Angehörige pflegen 80 Prozent aller an Demenz erkrankten Menschen. Demenz wird im Alter von 90 Jahren jede/n Dritte/n treffen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir selbst betroffen sein werden. Noch wahrscheinlicher ist, dass wir davor noch unsere Angehörigen pflegen werden.
Vor diesem Hintergrund drängen sich wichtige Fragen auf, wie beispielsweise: Provoziert die aktuelle Situation pflegender Angehöriger neben ihrer Hingabe auch ihre Selbstaufgabe? Verursachen manche Fortbildungsangebote für pflegende Angehörige nicht auch zusätzlichen Erwartungsdruck? Was bewirken Unterstützungsangebote, die sich an institutionellen Arbeitsstrukturen und nicht an der Lebenssituation pflegender Angehöriger orientieren?

Auch der Begriff „Angehörige“ kann provokante Fragen aufwerfen: Wer „gehört“ hier eigentlich wem? Wer ist wem verpflichtet? Familiär und gesellschaftlich gesehen. Ist es als Angehöriger „ungehörig“ auch für sich selbst ein gutes Leben einzufordern? Unter dem Titel „ungehörig – angehörig“ hinterfragten wir aktuelle gesellschaftliche Zuschreibungen, zeigten Widersprüche auf und erweiterten gemeinsam unseren Horizont. Betroffene und Angehörige standen dabei gleichermaßen im Zentrum. Pflege soll nicht nur eine Frage der Angehörigkeit und der familiären Leistbarkeit sein. Impulsvorträge, der Angehörigenrat und Diskussionen erzeugten ein Wechselspiel, das alle Beteiligten zu neuen Denkmustern anregte.

Querdenksymposium 2017

Das war das Querdenksymposium 2017

  • Foto © Stefanie J. Steindl

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  • Foto © Stefanie J. Steindl

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