Dame mit Notrufknopf

Zuhause auf Zeit in einem Pflegewohnhaus

Bewohnerin beim Lesen im Garten

Wer intensive Pflege und Betreuung braucht, findet in den Häusern der Caritas auch ein Zuhause auf Zeit.

Wie lange ist die Kurzzeitpflege möglich?

Die Betreuung im Pflegewohnhaus ist von zwei bis sechs Wochen möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Angebot nur kurze Zeit im Voraus buchbar ist, sofern spontane Verfügbarkeit besteht.

Wer betreut und wie wird unterstützt?

Ausgebildete MitarbeiterInnen wie diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson, Pflege-helferInnen, Heimhilfen, SozialbegleiterInnen, SeelsorgerInnen, PsychologInnen,… kümmern sich im Team rund um die Uhr um das Wohl der BewohnerInnen.

Aktivierende und ganzheitliche Pflege, Gemeinschaft und zahlreiche Aktivitäten schaffen Le-bensqualität im hohen Alter. Gäste werden ins normale Alltagsleben im Haus eingebunden, können an Unterhaltungs- und Beschäftigungsangeboten teilnehmen und werden einfühlsam und professionell betreut und gepflegt. Oft ist das auch für den pflegebedürftigen Menschen ein Urlaub.

Wieviel kostet das Pflegewohnhaus?

Die Kosten richten sich nach Ihrem Betreuungs- und Pflegebedarf, Ihrer Pflegestufe und der Zimmerkategorie. Wie hoch Ihr Kostenbeitrag ist, hängt auch davon ab, wie viel Pension oder Pflegegeld Sie bekommen, wo Sie normalerweise wohnen und in welchem Bundesland sich das Pflegewohnhaus für die Kurzzeitpflege befindet. Wir sind Partner des Landes Niederösterreich und des Fonds Soziales Wien.

Österreichweite Förderung für „Ersatzpflege“

Eine Unterstützung zur Finanzierung kann für sogenannte „Ersatzpflege“ bundesweit in Anspruch genommen werden. Je nach Pflegestufe beträgt sie für maximal vier Wochen im Jahr 1.200 bis 2.200 Euro. Die Landesstellen des Sozialministeriumservices sind für diese Förderung zuständig.

Voraussetzungen für die finanzielle Unterstützung durch das Sozialministeriumservice:

Die Person (Hauptpflegeperson) pflegt seit mindestens einem Jahr überwiegend 

  • einen nahen Angehörigen mit Pflegegeld der Stufen 3 – 7
  • oder einen nahen Angehörigen mit einer nachweislich demenziellen Erkrankung und Pflegegeld zumindest der Stufe 1
  • oder einen minderjährigen nahen Angehörigen mit Pflegegeld zumindest der Stufe 1

und ist wegen Krankheit, Urlaub oder aus anderen wichtigen Gründen verhindert, die Pflege selbst durchzuführen.

Das monatliche Netto-Gesamteinkommen des oder der pflegenden Angehörigen darf folgende Beträge nicht übersteigen:

  • EUR 2.000,- bei Pflegegeld der Stufen 1 – 5
  • EUR 2.500,- bei Pflegegeld der Stufen 6 – 7

Förderbar ist eine Ersatzpflege von mindestens einer Woche. Nur bei demenziell erkrankten Personen und bei minderjährigen Pflegebedürftigen ist die Förderung bereits für eine Ersatzpflege ab 4 Tagen möglich.

Verbringen die Hauptpflegeperson und die pflegebedürftige Person einen der Erholung oder der Rehabilitation dienenden Aufenthalt gemeinsam, kann eine Zuwendung nur dann gewährt werden, wenn ein Nachweis über die im Zusammenhang mit der Erbringung einer professionellen Ersatzpflege angefallenen Kosten erbracht wird. 

Mehr Infos zur Förderung

Das Land Niederösterreich bietet noch eine zusätzliche Urlaubsförderung für NiederösterreicherInnen an.