Eine Caritas-Mitarbeiterin spricht mit einer Seniorin.

Der soziale und demografische Wandel vollzieht sich in rasanter Geschwindigkeit – wir sind mit einer alternden Gesellschaft konfrontiert, deren Anspruchshaltung sich ändert, und die neue Wohn- und Versorgungsformen benötigt. Die Caritas legt Wert darauf, ihre Angebote den Ansprüchen anzupassen und setzt dabei auf Qualität.

Wenn Sie einen Gesamtüberblick brauchen, welche Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe Sie in Anspruch nehmen können, sind Sie hier genau richtig. Außerdem bietet Ihnen die Caritas die Möglichkeit der SeniorInnen- und Angehörigenberatung. Sie ist die direkte Anlaufstelle für alle Fragen rund ums Alter und bietet Beratung und Information zum Thema Begleitung, Betreuung und Pflege.

Pflegeentlastungsdienst

Eine Caritas Mitarbeiterin knöpft einer Klientin die Bluse zu.
© Stephan Friesinger

Durch den „Pflegeentlastungsdienst“ (kurz „PED“) werden pflegende Angehörige umfassend unterstützt: Pflege und soziale Betreuung stehen im Vordergrund, nach
Möglichkeit werden auch Haushaltsarbeit und Versorgung der übrigen Familienmitglieder übernommen.

Das Verbleiben des pflegebedürftigen Menschen in der vertrauten Umgebung zu Hause kann dadurch viel länger sichergestellt werden. Ihre pflegebedürftigen Angehörigen werden von ausgebildeten DiplomsozialbetreuerInnen für Familienarbeit liebevoll betreut.

Was wir anbieten

  • Unterstützung bei der Essenszubereitung und -einnahme
  • Unterstützung und Hilfe im Haushalt
  • Unterstützung bei der Körperpflege (An- und Auskleiden, Baden, Waschen, Haare föhnen, …)
  • Pflege und Betreuung des pflegebedürftigen Menschen (ab Pflegestufe 3)
  • Information und Begleitung beim Übergang zu weiteren Betreuungsmöglichkeiten und Möglichkeit für diskrete Gespräche

 

Entlastung für die pflegenden Angehörigen

  • Regelmäßige, planbare Unterstützung
  • Zeit für eigene Erledigungen und Arztbesuche
  • Zeit für soziale Kontakte und für persönliche Interessen
  • Verhinderung eines Burnouts

 

Was ist zu tun?

  • Anruf bei der zuständigen Leitung der Familienhilfe
  • Antragstellung bei der Wohnsitzgemeinde
  • Die Koordination und Einsatzplanung erledigen wir mit Ihnen gemeinsam.

 

Kosten

  • Das Angebot kann gewährleistet werden, wenn öffentliche Zuzahlung möglich ist.
  • Ihre persönlichen Kosten sind sozial gestafflt und richten sich nach Pension und Pflegegeld des zu Betreuenden.

 

Einsatzdauer

  • Regelmäßige Entlastung nach Bedarf und Vereinbarung.
  • Ein neuer Antrag muss nach einem Jahr gestellt werden.

 

Wo gibt es das Angebot?

Derzeit im gesamten Bezirk Weiz in Kooperation mit dem Sozialhilfeverband Weiz und in folgenden Gemeinden im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: Bruck an der Mur, Oberaich, Pernegg, Breitenau am Hochlantsch, Tragöß und St. Katharein an der Laming.