Zum internationalen Tag der Pflege setzten wir ein starkes Zeichen für die Zukunft des Pflegeberufs. Erstmals wird ab Herbst 2026 eine Pflegelehre im „St. Hemma-Haus“ in Friesach angeboten. Damit eröffnet der Bereich der Caritas Pflege jungen Menschen eine neue, praxisnahe Einstiegsmöglichkeit in einen sinnstiftenden, sicheren und zukunftsorientierten Beruf.
Die Ausbildung richtet sich an junge Menschen ab 17 Jahren, die den Pflegeberuf von Grund auf erlernen möchten. Die Pflegelehre dauert drei Jahre und führt ohne Matura zur anerkannten Qualifikation als Pflegeassistent*in. Ein wesentliches Merkmal dieses Ausbildungsweges ist die starke Praxisorientierung. „Unsere Lehrlinge sind vom ersten Tag an Teil des Pflegeteams und lernen den Berufsalltag unmittelbar in ihrem tatsächlichen Arbeitsumfeld kennen. Sie profitieren von den Erfahrungen ihrer routinierten Kolleg*innen, erleben den Pflegealltag hautnah mit und sind Teil einer vielseitigen Ausbildung im Pflegebereich,“ führt die Hausleitung und zugleich Praxisanleiterin Sabine Pommer stolz an.
Praxis als Schlüssel zum Erfolg
Das „St. Hemma-Haus“ liegt mitten in Friesach und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut angebunden, auch per Bahn. Die zentrale Lage und die vorhandene Infrastruktur machen den Standort besonders attraktiv für Auszubildende. Ein weiterer großer Vorteil ist die enge Zusammenarbeit mit relevanten Kooperationspartner*innen direkt vor Ort, darunter unter anderem die mobile Pflege und der Bereich Menschen mit Behinderung der Caritas. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung und ermöglicht die Absolvierung der verpflichtenden Praktika im Ausmaß von rund 120 Stunden in unterschiedlichen Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Die fachliche Begleitung und Unterstützung der Pflegelehrlinge im Pflegewohnhaus der Caritas übernehmen die speziell ausgebildeten Praxisanleiterinnen Sabine Pommer und Anna Baumgartner. Sie sorgen gemeinsam mit dem Team dafür, dass Lernen, persönliches Wachsen und fachliche Entwicklung Hand in Hand gehen.
Pflege mit Sinn und Zukunft
Als eine der größten sozialen Organisationen des Landes stehen wir für ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, professionelle Begleitung während der Ausbildung, hohe Qualitätsstandards in der Pflege sowie langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Betreuung und Pflege wird hierbei als anspruchsvoller, verantwortungsvoller und zugleich zutiefst menschlicher Beruf verstanden. „Mit rund 700 Mitarbeiter*innen in der mobilen und stationären Pflege können wir jungen Menschen ein sicheres und sinnstiftendes Arbeitsumfeld bieten. Mit der Einführung der Pflegelehre positionieren wir uns abermals gezielt als attraktive und zukunftsfitte Arbeitgeberin im Pflegebereich,“ fasst es Donata Rössler-Merlin, Bereichsleiterin der stationären Betreuung und Pflege, zusammen.