Zwei Personen mit Schutzhelmen auf einer Baustelle für Caritas-Pflegeeinrichtungen, daneben ein Bagger.

Cornelia Dobrautz-Leitner – am Foto mit Caritas-Projektleiter Daniel Habernig – leiht der Caritas Kärnten Kapital, um so den Um- und Ausbau des Pflegewohnhauses „Haus Franziskus“ in Klagenfurt mitzuermöglichen. © Caritas Kärnten/Johannes Leitner

Mit der Caritas in Kärntens Pflege von morgen investieren

Die Zukunft der Pflege braucht engagierte Mitarbeiter*innen, moderne Einrichtungen und nachhaltige Investitionen. Mit unserem „Social Deal“ können Privatpersonen und Unternehmen Kapital bereitstellen und damit die Weiterentwicklung im Bereich der Caritas Pflege in Kärnten maßgeblich unterstützen.

Pflege und Betreuung zählen zu den großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Österreichweit werden bis 2030 rund 51.000 zusätzliche Pflege- und Betreuungskräfte benötigt. Hinter dieser Zahl stehen sowohl Menschen, die Unterstützung brauchen, als auch Menschen, die begleiten, pflegen, zuhören, Sicherheit geben und ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen. „Pflege braucht vor allem Fachkräfte, die Menschen professionell begleiten. Damit diese ihre Arbeit gut machen können, müssen auch die räumlichen und technischen Voraussetzungen stimmen. Moderne Pflegewohnhäuser schaffen Lebensqualität für die Bewohner*innen und gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter*innen. Mit Investitionen in eine zukunftsgerichtete Infrastruktur entwickeln wir die Pflegelandschaft in Kärnten konsequent weiter“, sagt Donata Rössler-Merlin, Bereichsleiterin der stationären Betreuung und Pflege. 

Genau hier setzt der „Social Deal“ der Caritas Kärnten an. Privatpersonen und Unternehmen können der Hilfsorganisation Kapital leihen. Dieses wird in den Um- und Neubau von Pflegewohnhäusern, beispielsweise samt eigener Hospizstation im Zentrum von Klagenfurt, in die Modernisierung bestehender Einrichtungen sowie in klimafitte Energieprojekte fließen. Dazu zählen energieeffiziente Heizungen, Photovoltaikanlagen und nachhaltige Sanierungen. 

Social Deal: Finanzielle Veranlagung mit sozialer und ökologischer Wirkung

Das über den „Social Deal“ bereitgestellte Kapital bleibt in Kärnten und gilt nicht als Spende. Es finanziert soziale Infrastruktur in der Region, unterstützt heimische Arbeitsplätze und ermöglicht Investitionen, die langfristig wirken. Für uns entstehen damit zusätzlicher Spielraum, um dringende Vorhaben in der Pflege und Betreuung umzusetzen. Darlehensgeber*innen verbinden dabei finanzielle Veranlagung mit sozialer und ökologischer Wirkung. Der Mindestbetrag liegt bei 1.000 Euro, der Höchstbetrag bei 50.000 Euro. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre. Das Darlehen wird mit fixen 1,5 Prozent pro Jahr verzinst. Nach Ende der Laufzeit wird der Darlehensbetrag entsprechend den Darlehensbedingungen zurückgezahlt. 

Moderne Räume für menschliche Pflege

Zukunftsgerichtete Pflege bedeutet dabei mehr als neue Gebäude. Sie verbindet hohe fachliche Qualität mit Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und guten Arbeitsbedingungen. Zeitgemäße Wohnformen sollen Selbstbestimmung fördern, Gemeinschaft ermöglichen und gleichzeitig Rückzug und Privatsphäre bieten. Auch Angehörige sollen gut eingebunden werden. Wer in die Pflege investiert, investiert deshalb unmittelbar in die Lebensqualität der Menschen in Kärnten. Darlehensgeber*innen tragen dazu bei, Pflege und Betreuung in Kärnten langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln. So entsteht eine soziale Infrastruktur, die auch kommenden Generationen zugutekommt“, ergänzt Eva Wernig, unsere Bereichsleiterin der mobilen Betreuung und Pflege, abschließend.