Erinnern beugt Demenz vor: Am Weltalzheimertag, dem 21. September, haben Bewohner*innen der Klagenfurter Caritas-Pflegewohnhäuser „Haus Franziskus“, „Haus Martha“ und „Haus Magdalena“ ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und im wahrsten Sinne schöne Erinnerungen geschaffen.
Demenz – die so genannte Krankheit des Vergessens – gilt als die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Sie verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Familien. In unserem Pflegewohnhaus „Haus Franziskus“ in Klagenfurt wurde viel für den Weltalzheimertag vorbereitet, an dem Fachsozialbetreuer Max Hudelist zu einem gemeinsamen Nachmittag einlud. Kunstvolle Stoffdrucke auf T-Shirts und Säckchen wurden gemeinsam hergestellt und beim Verzieren und Verschönern konnte der Fantasie freier Lauf gelassen werden. Die kostbaren Einzelstücke sollen die Bewohner*innen an ihre schönsten Erlebnisse und/oder besondere Menschen erinnern. Bei Kaffee und Kuchen fand dieser Tag dann seinen Ausklang.
Ein paar Straßen weiter, im „Haus Martha“ in Klagenfurt, lud man zum Workshop „Natur wird zur Kunst“ ein. Gemeinsam wurden Keilrahmen bemalt und mit unterschiedlichen Naturmaterialien gestaltet. So entstanden einzigartige Bilder, die nicht nur betrachtet, sondern auch ertastet werden konnten. Diese Art der kreativen Beschäftigung fördert die Feinmotorik und regt die Fantasie an.
Auch im „Haus Magdalena“ widmete sich Fachsozialbetreuerinnen Dietlinde Pacher im Zuge ihres Aktionstages rund um den Weltalzheimertag ebenfalls dem Bedrucken von unterschiedlichen Stoffen. Die individuelle Arbeit mit unterschiedlichen Formen, Farben und Mustern fördert die Fingerfertigkeit aller Teilnehmer*innen und regt das Gedächtnis an.
Die engagierten Caritas-Mitarbeitenden der drei Klagenfurter Pflegewohnhäuser fassten es unisono treffend zusammen: „Beim Handwerken werden nicht nur Erinnerungen an früher geweckt, sondern durch das gemeinsame Arbeiten wird auch die Sinneswahrnehmung geschärft und die Kreativität angeregt. Uns ist es wichtig, mit diesem Aktionstag ein Zeichen wider die Krankheit des Vergessens zu setzen.“