Erinnern beugt Demenz vor: Am Weltalzheimertag, dem 21. September, haben Bewohner*innen und Gäste unserer Pflegewohnhäuser im Raum St. Veit, dem „Haus Anna“ in Eberstein, und dem „St. Hemma Haus“ und „Haus Suavitas in Friesach mit kreativen Aktionen schöne Erinnerungen geschaffen. Vom Arbeiten mit Pappmaché, über das kreative Arbeiten mit Naturmaterialien bis hin zum Kräutergenuss aus dem eigenen Garten war alles dabei.
Demenz – die sogenannte Krankheit des Vergessens – gilt als die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Sie verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Familien. Für den Weltalzheimertag wurde in unserem Pflegewohnhaus „Haus Anna“ in Eberstein viel vorbereitet. Bereits im Vorfeld hat der engagierte Fachsozialbetreuer Dominik Zwatz mit den Bewohner*innen viel Zeit und Liebe investiert, um an diesem speziellen Tag beim Arbeiten mit Pappmaché kleine Sparschweine anzufertigen, die jede*r Teilnehmer*in mit Acrylfarbe selbst bemalen konnte. Gemäß dem Motto „Erinnern beugt Vergessen vor“ gestalteten Bewohner*innen am 21. September 2026 einzigartige kleine Kunstwerke unter fachkundiger Anleitung von Zwatz.
Im „St. Hemma Haus“ in Friesach wurde von Fachsozialbetreuerin Silvia Robitsch ebenfalls ein Nachmittag für die Sinne gestaltet. Bei der Herstellung von herbstlichen Gestecken aus Naturmaterialien standen Kürbisse, Getreide, Blumen, Holz und Moos im Mittelpunkt. Das Greifen, Fühlen, Riechen und Betrachten der unterschiedlichen Materialien förderte Wahrnehmung und Erinnerungsvermögen.
Ein paar Meter weiter in Friesach, im „Haus Suavitas“, tauchte man in eine kleine Kräuterwelt ein. Mit Kräutern aus dem hauseigenen Garten wurden Teemischungen hergestellt sowie Säfte und Cremen zubereitet. Die Beschäftigung mit vertrauten Düften und Geschmäckern schaffte Raum für Gespräche über frühere Erlebnisse und gemeinsame Erinnerungen.
Zwatz fasst es treffend zusammen: „Bei solchen Aktivitäten werden nicht nur Erinnerungen an früher geweckt, sondern durch das Arbeiten mit den verschiedenen Materialien wird auch die Feinmotorik gefördert und alle Sinne angesprochen.“