Der Weg zur wieder erlangten Selbstständigkeit

22.02.17

Frau Martha Remmele, aus unserem Caritas Pflegewohnhaus St. Teresa im 22. Wiener Gemeindebezirk, beschreibt ihren Weg vom Koma zurück zur Kartenspielrunde. 

Mein Name ist Martha Remmele, ich wohne seit Juli 2016 im Pflegewohnhaus St. Teresa. Mein Weg zurück in ein mobiles Leben, war für mich eine große Aufgabe. Ich hatte im Oktober 2015 ein Nierenversagen und einen Herzinfarkt und fiel ins Koma. Durch kompetente ärztliche Pflege und die liebevolle Betreuung meiner Tochter und ihrer Familie fand ich zurück ins Leben. Es begann ein schwerer Weg, begleitet von Reha Aufenthalten, Physio- und Ergotherapie. Meine Wünsche „wieder gehen können, Freunde besuchen, einkaufen gehen“ – brachten mich an mein Ziel.  

Heute kann ich eine Freundin mit der Straßenbahn zum gemeinsamen Kartenspiel besuchen. Ich fahre mit meinem Rollator zwei Stationen der Niederflurstraßenbahn und genieße den fünfminütigen Fußweg zu meiner Freundin, dort wartet schon Kaffee und Kuchen auf mich, danach spielen wir Karten und plaudern.

Viele Dinge sehe ich heute nicht mehr als selbstverständlich und bin durch meine Erfahrungen in vielen Dingen gelassener geworden.

Martha Remmele
Caritas Haus St. Teresa