20 Jahre mobiles Hospiz Krems

22.03.19

v.l. Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Martina Groll, Claudia Psota (beide Caritas Mobiles Hospiz), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Josef Praschl, Edda Kaufmann ( Caritas Mobiles Hospiz) Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Christiane Krainz (Landesverband Hospiz NÖ)

„Es soll für jeden Menschen möglich sein, den letzten Weg nicht alleine gehen zu müssen und eine Hospizbegleitung in Anspruch nehmen zu können. „Kranke besuchen“ und „Tote begraben“ sind zwei wesentliche Werke der Barmherzigkeit, die sich in unserer Hospizarbeit finden“, erklärte Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger bei der Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Caritas Mobilen Hospizdienstes in Krems.

Der Mobile Hospizdienst der Caritas begleitet schwerkranke Menschen, um ihnen ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Die speziell ausgebildeten ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Mobilen Caritas Hospiz betreuen kostenlos Menschen in ihrer letzten Lebensphase und helfen, letzte Dinge zu ordnen und unterstützen die Angehörigen.


„Als Land Niederösterreich ist es uns ein großes Anliegen, das Netzwerk aus Hausärzten, stationärer und mobiler Pflege weiterhin zu stützen. Die Hospiz- und Palliativversorgung spielt hier eine enorme Rolle und ist ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Angebots“, betonte Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrätin für Bildung, Familie und Pflege.


Gesundheits- und Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig dankte den vielen ehren- und hauptamtlichen HospizmitarbeiterInnen in Niederösterreich, „die mit viel Professionalität, Herz aber auch Mut Menschen in der letzten Lebensphase begleiten und ihnen dadurch ein Sterben in Würde ermöglichen“.

In Krems ist das Caritas Mobile Hospiz seit 1999 tätig und konnte im vergangenen Jahr insgesamt 44 Menschen in mehr als 1.000 Stunden begleiten. Das Angebot des Caritas Mobilen Hospizdienstes gibt es außer in Krems auch in fünf weiteren Regionen der Diözese St. Pölten. 135 Ehrenamtliche sind hier im Einsatz und haben 2018 bei rund 7.000 Besuchen knapp 9.000 Einsatzstunden in der Hospiz- und Trauerbegleitung geleistet.