FAQ rund um die Pflege & Betreuung

Häufige Fragen & Antworten

Wenn es um Pflege und Betreuung geht, kommen bei vielen Fragen auf: Ob es um einen selbst geht, oder um liebe Angehörige - oft ist es nicht leicht, sich im Dschungel aus Organisation, rechtlichen Fragen und Pflegeformen zurechtzufinden.

Wir haben für Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen, damit Sie den Überblick behalten und Ihnen die ersten Schritte leichterfallen - zu folgenden Themen:

Orientierung - Erste Schritte

Je nach Bundesland gibt es verschiedene Anlaufstellen, die allgemeine Auskunft zum Thema Pflege geben. Eine Übersicht finden Sie hier: pflege.gv.at/beratungsstellen-im-bundesland

Wenn aufgrund einer schnell fortschreitenden Krankheit eine Person ihre Entscheidungsfähigkeit verliert und keine Vorsorgevollmacht möglich ist, kann eine gewählte Erwachsenenvertretung veranlasst werden, diese ist auch noch bei geminderter Entscheidungsfähigkeit möglich.

Vorsorgevollmacht: Bei Vorsorgevollmacht bestimmt eine zum dem Zeitpunkt voll entscheidungsfähige Person - für den Fall, dass ihre Entscheidungsfähigkeit in der Zukunft verlorengehen sollte - wer sie dann vertritt. Dieses Vertretungsrecht kann z.B. für finanzielle oder gesundheitliche Belange vergeben werden und tritt erst in Kraft, wenn die betreffende Person nicht mehr selbst entscheiden kann. 

Erwachsenenvertretung: Die gewählte Erwachsenenvertretung ist für erwachsene Personen gedachtdie nicht mehr alle Entscheidungen abschätzen können und aber sehrwohl noch entscheiden können, wer und eine sie bei wichtigen Fragen vertreten soll. Als gewählte Erwachsenenvertretung kommt jede nahestehende Person in Betracht, zu der ein Vertrauensverhältnis besteht. Eine Erwachsenenvertretung gilt nur für einzelne Anliegen.

Patientenverfügung: Die Patientenverfügung ist eine Willenserklärung, mit der eine Person bestimmte medizinische Behandlungen ablehnen und schriftlich festlegen kann. Die Einzelheiten dazu müssen klar definiert und im Vorfeld ärztlich und notariell besprochen werden.

Weitere wichtige Begriffe rund um die Pflege erklären wir in unserem Pflege Glossar.

Je nach Region bietet die Caritas unterschiedliche Pflege- und Betreuungs-Dienstleistungen an. Das reicht von einer einfachen Begleitung im Alltag über mobile Pflege und Tagesbetreuung in Einrichtungen bis hin zu betreuten Wohnformen und Seniorenwohnhäusern. Von Langzeit- bis hin zur Kurzzeitbetreuung ist je nach Region alles möglich. Wählen Sie hier Ihre Region aus:

Nein. Diese Organisation wird in den Bundesländern von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft und in Wien vom Fonds Soziales Wien (FSW) durchgeführt. Bei Anfragen leiten wir also an diese Stellen weiter. Sie können sich dazu direkt an die Anlaufstelle für Pflege in Ihrer Region wenden: pflege.gv.at/beratungsstellen-im-bundesland

Der Antrag auf Pflegegeld kann bei dem zuständigen Versicherungsträger eingebracht werden. Zuständig ist jene Stelle, bei der Pension oder Rente bezogen wird, meist sind das PVA (Pensionistenversicherungsanstalt), Versicherungsanstalt öffentlich Bedienstete, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB), Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS).

Sofern ärztliche Atteste oder Befunde eines Krankenhauses über den aktuellen Gesundheitszustand vorliegen, sollten diese dem Antrag beigelegt werden.

Danach bekommt man ein Formular zugeschickt, das ausgefüllt und retourniert werden muss. Dabei handelt es sich um einen Fragebogen, wo die eigene Einschätzung welche Tätigkeiten noch selbständig durchgeführt werden können und welche nicht, abgefragt wird.

Zur tatsächlichen Feststellung des Pflegebedarfes wird im Anschluss noch eine pflegerische oder ärztliche Begutachtung im Rahmen eines Hausbesuches durchgeführt.

Mehr Informationen dazu gibt es hier: www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/

Pflegewohnhaus - Umzug in ein neues Zuhause

Die Kriterien für die Aufnahme in ein Seniorenwohnhaus sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. In manchen Bundesländern ist zum Beispiel die Voraussetzung ein "besonderer Pflegebedarf" mit der Pflegegeldeinstufung 4. Grundsätzlich gilt: Eine Aufnahme ist dann anzudenken, wenn die notwendige Betreuung und Pflege zu Hause nicht mehr gewährleistet werden kann. Antragsteller*in ist grundsätzlich die betroffene Person selbst, soweit sie noch entscheidungsfähig ist.

Es ist ratsam zunächst mit der Leitung des Wohnhauses Kontakt aufzunehmen und dort Informationen einzuholen. In manchen Fällen ist eine vorherige Anmeldung über die Magistrate bzw. die Bezirkshauptmannschaften notwendig.

Da sich unsere Wohnhäuser je nach Bundesland unterscheiden, finden Sie Details auf den jeweiligen regionalen Webseiten. Wählen Sie hier Ihre Region aus: Caritas Pflegewohnhäuser

Für viele ist der Übergang ins Pflegewohnhaus eine herausfordernde Zeit – wir haben ein paar Tipps, die künftigen Bewohner*innen die Zeit womöglich ein wenig erleichtern.

Auch wenn Sie heute noch meinen, Sie werden nie in ein Pflegewohnhaus übersiedeln: Es ist gut für den Fall der Fälle ein Haus zu kennen, das Ihnen gefällt. Denn auch wenn man sich nicht in jedem Bundesland aussuchen kann, in welches Wohnhaus man kommt, Regionalität wird meist berücksichtigt. Besichtigen Sie ganz bewusst Pflegewohnhäuser in Ihrer Nähe, überlegen Sie, welche Häuser gut für Ihre Angehörigen und Freund*innen erreichbar sind.

Es ist ratsam zunächst mit der Leitung des Wohnhauses Kontakt aufzunehmen und dort Infos zum Haus einzuholen.

Wenn der Umzug dann aktuell ist, wählen Sie vertraute, persönliche Dinge aus, die Sie auf jeden Fall mitbringen wollen: Das können kleine Möbel, Erinnerungsstücke wie Fotos, Bilder, Musik oder Bücher genauso wie Kleidung und Schmuck oder Parfums sein. Dinge, die wichtig sind, damit Sie sich bei uns wohl fühlen.

Die Aufnahme in ein Senior*innen-Wohnhaus funktioniert in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Es ist ratsam zunächst mit der Leitung des Wohnhauses Kontakt aufzunehmen und dort Infos einzuholen. In manchen Fällen ist eine vorherige Anmeldung über die Magistrate bzw. die Bezirkshauptmannschaften notwendig.

Da sich unsere Wohnhäuser je nach Bundesland unterscheiden, finden Sie Details auf den jeweiligen Webseiten. Wählen Sie hier Ihre Region aus: Caritas Pflegewohnhäuser

Wir respektieren die Einzigartigkeit unserer Bewohner*innen auf Grund ihrer Lebensgeschichte und gehen auf die individuellen Bedürfnisse ein. Wir legen großen Wert darauf, die Selbständigkeit unserer Bewohner*innen so weit wie möglich zu fördern und zu erhalten sowie Hilfe und Unterstützung dort zu geben, wo sie benötigt wird.

Alle unsere Pflegewohnhäuser sind individuell – dennoch sind manche Dinge gleich. Ein paar Beispiele: Sie können sich in unseren Häusern frei bewegen, Ihr Zimmer individuell gestalten (etwa mit eigenen Bildern), Sie können eigene Kleidung tragen, dort essen wo Sie möchten. In manchen Häusern sind auch Haustiere erlaubt. Grundsätzlich ist es ratsam, zunächst mit der Leitung des Wohnhauses zu sprechen und Infos einzuholen, ob Ihre Bedürfnisse oder die Ihres Angehörigen dort abgedeckt werden können.

Da sich unsere Wohnhäuser je nach Bundesland unterscheiden, finden Sie Details auf den jeweiligen regionalen Webseiten. Wählen Sie hier Ihre Region aus: Caritas Pflegewohnhäuser

Mobile Pflege und Betreuung - Hilfe kommt zu Ihnen nachhause!

Die Unterstützungsangebote der Caritas für pflegebedürftige Menschen sind vielfältig. Von der Heimhilfe über die Hauskrankenpflege bis hin zur 24h-Betreuung sowie mobilen Hospizbegleitung bieten wir wertvolle Hilfe an. Ergänzend bieten wir ein Notruftelefon für rasche Hilfe in Notfällen.

Mit der Heimhilfe unterstützen wir Menschen, die durch Alter, gesundheitliche Beeinträchtigung oder schwierige soziale Umstände nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen - aber gerne in ihrem gewohnten Zuhause bleiben möchten. Heimhelfer*innen unterstützen bei der Haushaltsführung und den Aktivitäten des täglichen Lebens. Sie kommen in das Zuhause der zu betreuenden Person und kümmern sich etwa um den Haushalt, die Wäsche, unterstützen bei der Körperpflege oder begleiten auf dem Weg zur Post oder zu Behörden. Mehr Infos dazu hier: Caritas Heimhilfe

Viele Menschen wollen auch im Alter oder bei einer Erkrankung in ihrer vertrauten Umgebung leben. Wir ermöglichen pflegebedürftigen Menschen durch qualifizierte Betreuung ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause. Unsere Kolleg*innen der Hauskrankenpflege helfen etwa beim Vorbereiten und Verabreichen von Arzneimitteln, bei der Wundversorgung, der Blutdruckkontrolle, der Mobilisation uvm. Mehr Infos zur Caritas Hauskrankenpflege

Das Pflegegeld ist ein pauschaler Beitrag zu den entstehenden finanziellen Belastungen aufgrund von Pflegebedürftigkeit. Die Höhe richtet sich nach der Einstufung in eine der sieben Pflegegeldstufen. Das Pflegegeld wird monatlich (12x im Jahr) ausbezahlt. Auf der Seite des Sozialministeriums finden Sie eine Übersicht zur Höhe des Pflegegeldes

Finanzielle Unterstützung können Sie über das Sozialministerium-Service beantragen. Hier finden Sie auch alle Rahmenbedingungen, um einen finanziellen Zuschuss beantragen zu können.

Wir unterstützen bei der Organisation von pflegerischen Hilfsmitteln wie Rollator, Pflegebett, Notruftelefon oder auch Essen auf Rädern. Essen auf Rädern wird von Caritas Mitarbeiter*innen fachgerecht organisiert und vermittelt. Dabei geht es allerdings ausschließlich um eine Mahlzeit (Mittagessen). An welchen Tagen Sie eine Mahlzeit erhalten wollen, bestimmen Sie selbst. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Caritas überbringen Ihnen das Essen in einer Warmhaltebox. Die Kosten pro Mahlzeit liegen zwischen 5 und 7 Euro. Der genaue Preis richtet sich nach dem Einkommen (Nettopension) des*der Konsumenten/Konsumentin.

Für die mobile Betreuung zuhause gibt es unterschiedliche Einsatzmodelle – je nach Situation der zu betreuende Person und ihrer Angehörigen:

24-Stunden-Betreuung
In der 24-Stunden-Betreuung wechseln sich zwei Betreuungskräfte in der Regel alle 14 Tage ab und sind dadurch immer anwesend.
Wenn Sie nur alle 14 Tage eine Betreuungskraft benötigen und in den anderen 14 Tagen die Betreuung zum Beispiel durch Angehörige organisieren wollen, ist dies auch möglich. Eine Betreuungskraft wechselt sich alle 14 Tage mit den Angehörigen ab. Zudem bereiten unsere Personenbetreuer*innen im Rahmen der 24-Stunden-Pflege-Betreuung, neben anderen haushaltsspezifischen Tätigkeiten, auch gerne eigenständig ein Essen bei Ihnen zuhause zu. Weiters unterstützen wir bei der Organisation von pflegerischen Hilfsmitteln wie Rollator, Pflegebett oder Notruftelefon.

Kurzzeitbetreuung
Kurzzeitbetreuungen eignen sich für betreuungsintensivere Zeiten, wenn Angehörige auf Urlaub oder Kur fahren wollen oder einen Krankenhausaufenthalt haben. Kurzzeitbetreuungen sind für einen Zeitraum von 1 bis 4 Wochen vorgesehen. Bei wiederholten oder regelmäßigen Kurzzeitbetreuungen profitieren Sie von einer vergünstigen Caritas Pauschale.

Stunden- und tageweise Betreuung
In manchen Situationen wird noch keine 24-Stunden-Betreuung gebraucht, sondern entweder nur eine stundenweise oder eine tageweise Betreuung. Alle Betreuungsverhältnisse, die unter 48 Wochenstunden in der Woche liegen, fallen unter dieses Angebot. Dieses Angebot ist derzeit im Großraum Wien verfügbar.

Urlaubsbegleitung
Wir bieten Kurzzeitbetreuung auch für eine Urlaubsbegleitung in Österreich an.

Auch am Wochenende und an Feiertagen sind viele unserer mobilen Dienste für Sie unterwegs. Informieren Sie sich bitte bei der jeweiligen Organisation in Ihrer Region. Caritas Hauskrankenpflege

Die Caritas 24-Stunden-Betreuung ist immer da und bietet einen Rund-Um Service und steht auch an Wochenenden sowie Feiertagen für Sie zur Verfügung.

Im Fall von Krankheit, Alter oder Behinderung ist es oft nicht leicht, allein zurechtzukommen. Dann kommen wir zu Ihnen! Wir wissen, wie wichtig die eigenen vier Wände für viele Menschen sind.

Die mobilen Pflege- und Betreuungsdienste kommen ins Zuhause der zu pflegenden Person und fahren dann wieder. Sie bieten Unterstützung und Beratung an, auch für die Angehörigen von älteren Menschen. Ob bei der Planung der Pflege, Hilfe bei der medizinischen Versorgung oder bei Haushaltsarbeiten, unsere bestens ausgebildeten Kolleg*innen arbeiten mit viel Engagement.

Je nachdem was Sie brauchen, finden hier unsere Angebote für die Pflege Zuhause in Ihrer Region: Caritas Pflege Zuhause

Ich pflege - Infos für pflegende Angehörige

In vielen Regionen bieten wir Beratung für Angehörige an. Als spezielles Beratungsangebot bietet die Caritas auch Gesprächsrunden an, bei denen sich Angehörige von Pflegebedürftigen über Erfahrungen austauschen können. Diese finden teils auch mit Begleitung von ausgebildeten Gruppenleiter*innen statt und können in regelmäßigen sowie unregelmäßige Abständen erfolgen. Zudem setzt sich die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger österreichweit für die Anliegen von Angehörigen, die ihre Familienmitglieder oder andere nahestehende Personen zuhause oder in stationären Einrichtungen betreuen, ein.

Für pflegende Angehörige gibt es bundesweite Unterstützungen wie etwa den Angehörigenbonus, die Möglichkeit zur Weiterversicherung, die Übernahme der Kosten für Pflegekurse, die Möglichkeit der Ersatzpflege und vieles mehr. Alle Unterstützungsleistungen im Überblick finden Sie in der Caritas-Broschüre "Wissenswertes für pflegende Angehörige"

Darüber hinaus bietet die Caritas verschiedene Entlastungsangebote für pflegende Angehörige an - von Kursen & Vorträgen über Austauschtreffs. Nähere Infos zu den Entlastungsmöglichkeiten der Caritas finden Sie hier: Angebote für Angehörige

Der „Pflege-daheim-Bonus“ wird monatlich ausgezahlt und beträgt 125 €. Dieser Betrag gilt nicht als Einkommen – und darf daher nicht auf andere Unterstützungen angerechnet werden, die auf bundesrechtlichen Vorschriften basieren. Ob ein Bonus ausgezahlt wird, wird vom zuständigen Sozialversicherungsträger – über den die Selbst- oder Weiterversicherung läuft – eigenständig geprüft und zuerkannt. Weiter Informationen sowie alle Voraussetzungen für den Bezug des Angehörigenbonus finden Sie auf Seite 31 in der Broschüre „Wissenswertes für pflegende Angehörige“

Menschen, die aufgrund einer Pflege behindertengerechte Wohnungsumbauten haben und dafür finanzielle Unterstützung benötigen, können sich an den „Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung“ wenden. Nähere Informationen sowie nötige Voraussetzungen, um die Unterstützung zu erhalten, finden Sie auf Seite 8 in der Caritas-Broschüre „Wissenswertes für pflegende Angehörige“

Von der Pflege zuhause bis hin zu Demenz-Beratungen bietet die Caritas unterschiedliche Angebote an, um Angehörige von pflegebedürftigen Personen zu entlasten. Unser Pflege-Ratgeber bietet eine gute Übersicht über das vielfältige Angebot.

Bei kurzzeitigem Betreuungsbedarf aufgrund von Krankenhausaufenthalt oder anderweitigen Pflege-Ausfallgründen, stellt die Caritas regional Urlaubs- und Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit bieten unsere mobilen Pflegedienste. Professionelle Hauskrankenpflege oder Heimhilfe  sind individuell planbar, abhängig von Ihrer Situation und vom Umfang der pflegerischen Maßnahmen. Weitere mobile Dienste, von Physiotherapie bis Hospizbegleitung

Demenz

Mit zunehmendem Alter beginnen wir mit unserem Gedächtnis unzufrieden zu werden. Namen fallen uns nicht ein - sie liegen uns auf der Zunge. Wir verlegen Dinge, wir vergessen einen versprochenen Telefonanruf oder einen vereinbarten Termin. Eine Abnahme der Gedächtnisleistung hängt von zahlreichen Faktoren ab. Oft hat die Vergesslichkeit harmlose Ursachen. Vergesslichkeit ist also nicht gleich Demenz. Hier finden Sie Tipps, wie Sie typische Warnzeichen bei beginnender Demenz erkennen können.

Es gibt vielfältige Demenzformen und verschiedene Symptome, auch die Verläufe gestalten sich ganz unterschiedlich. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um andere Krankheiten ausschließen und sofort mit der Therapie beginnen zu können. Das kann den Krankheitsverlauf verzögern, verbessern oder zumindest die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Die erste Anlaufstelle ist der*die Hausärzt*in. Bei Bedarf werden entsprechende Fachärzt*innen hinzugezogen für zusätzliche Untersuchungen.

Eine Demenz bedeutet vor allem Veränderung – nicht nur für die an Demenz erkrankten Menschen, sondern auch für ihre Angehörigen.

  • Holen Sie sich Beratung und Unterstützung in einer Demenzberatung in Ihrer Nähe. Das hilft Ihnen beispielsweise dabei, Rechtliches zu klären oder Hilfe zu organisieren.
  • Vertrauen Sie sich Ihrer Familie und Freund*innen an
  • Lassen Sie sich regelmäßig ärztlich begleiten
  • Sie müssen nicht alles alleine schaffen. Zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten – auch als Angehörige*r.

Hier finden Sie weitere hilfreiche erste Schritte zum Umgang, wenn jemand aus Ihrem Umfeld an Demenz erkrankt: Demenz - Was nun?

Betreuende Angehörige von Menschen mit Demenz sind tagtäglich - oft rund um die Uhr - im Einsatz und mit ihrer Situation häufig allein gelassen. Die Betreuung bedeutet nicht nur eine hohe zeitliche, sondern vor allem eine enorme psychische Belastung. Die Bedürfnisse der Angehörigen bleiben dabei oft auf der Strecke.

Die Caritas hat verschiedene Angebote zur Entlastung bei Demenz in ganz Österreich. In der Demenzberatung können Sie sich auch darüber informieren, welche professionelle Unterstützung Sie in Anspruch nehmen können, wenn es um die Pflege der betroffenen Person geht: z. B. mobile Hilfe bei der Körperpflege.

Der Alltag wird sich verändern – für Betroffene, aber auch für Angehörige. Unsere Kolleg*innen haben hilfreiche Tipps gesammelt, die Ihnen Orientierung für den neuen Alltag geben: Demenz Alltagstipps

Auch in der Demenzberatung oder bei regelmäßigen Treffen, Kursen oder Vorträgen können Expert*innen und andere Angehörige dabei unterstützen, sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Hier finden Sie Angebote der Caritas in ganz Österreich