Segnung der Palmzweige im Pflegewohnhaus Fernitz

06.04.20

Angeführt von der Haus- und Pflegedienstleitung werden vom gesamten Team des Pflegewohnhauses in diesen Wochen unglaublich wertvolle und herausfordernde Aufgaben zum Wohl der Bewohner*innen geleistet.
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl hat ausdrücklich darum gebeten, an alle Mitarbeiter*innen von steirischen Pflegeeinrichtungen folgende Worte des Dankes und der Wertschätzung weiterzugeben:

„Sie müssen derzeit ein Übermaß an Belastungen aushalten, immer verbunden mit der Furcht, sich selbst zu infizieren oder Krankheitsüberträger zu sein. Mit großem Respekt und im Gebet denke ich an Sie und spreche meinen besonderen Dank dafür aus, was Sie in diesen Tagen unter extremsten Bedingungen letztlich für uns alle leisten. Kein Außenstehender kann wohl ermessen, was es heißt, unter derzeitigen Bedingungen Dienst an denen zu tun, die jetzt besonders gefährdet und schutzbedürftig sind.“

„Gebet mit Muskelkraft“ – das trifft wohl auf sehr viele Menschen zu, die in ihrer Arbeit mit einem großen Herzen in dieser Zeit ihren Dienst an ihren Nächsten tun. Herzlichen Dank!

Wir wissen, dass gerade viele Menschen der älteren Generation viel Kraft aus dem Glauben und den damit verbundenen Feiern schöpfen. So erfolgte die Segnung der Palmzweige in diesem Jahr auf kreative, wenn auch sehr ungewöhnliche Weise: Mit Abstand und getrennt durch die große Fensterfront des Eingangsbereiches segnete Pfarrer Josef Windisch und Pflegeheimseelsorger Otto Feldbaumer im Innenhof stehend in einer schlichten Feier die selbstgebundenen Palmzweige der Bewohnerinnen und Bewohner, die im Inneren des Hauses am „Hauptplatz“ versammelt und mit Lautsprecher verbunden mitfeiern konnten: „Allmächtiger, ewiger Gott, segne + diese Zweige, sie sind Zeichen des Lebens und des Sieges über den Tod. Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung, erhöre unsere Bitten in dieser schwierigen Zeit. Segne auch uns, unsere Angehörigen und alle, die für uns da sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.“

In der Gewissheit, dass wir trotz Abstand verbunden sind, wünschen wir von Herzen ganz viel österliche Kraft und die Zuversicht, dass wir diese Krise gemeinsam meistern werden.
Mag. Otto Feldbaumer