Sie bemerken an einem Familienmitglied:
Er*Sie kommt mit dem Alltag nicht mehr zurecht. Es werden Namen, Vereinbarungen, alltägliche Dinge vergessen. Vielleicht gibt es zudem Schuldzuweisungen. Als Angehörige*r stehen Sie vor dem Konflikt, ob Sie auf diese Schwächen hinweisen oder ob Sie es besser bleiben lassen sollen.
Sie merken:
Mein Vater, meine Mutter, mein*e Partner*in etc. kapselt sich ab, ist unzugänglich.
Was kann der*m Betroffenen zugetraut werden und ab wann sollte Hilfe beginnen?
Oder: Es ist eine Demenz diagnostiziert: Die Kommunikation mit Vater, Mutter, Partner*in gestaltet sich zusehends schwieriger, immer öfter kommt es zu Konflikten. Es fällt schwer, im Verhalten des*r Erkrankten die Person zu erkennen, die man von früher kennt.
Wissen hilft
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte
- vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
- zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
- geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation
Die Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben. Die Erfahrungen werden beim folgenden Treffen besprochen, Inhalte können vertieft und Fragen neu gestellt werden.
Wann:
Dienstag, 9. und 30. Juni 2026, jeweils 14:00-18:00 Uhr
Kosten: 95 Euro
Referentin: Nicole Gattermann (zert. Validationslehrerin nach Feil)
Wo:
Pfarre Riedberg
Pfarrplatz 1, 4910 Ried i. Innkreis
Information und Anmeldung:
Servicestelle Pflegende Angehörige
Riedholzstrasse 15a
4910 Ried im Innkreis
Tel. 0676 87 76 24 39
E-Mail: pang.ried(at)caritas-ooe.at
www.pflegende-angehoerige.or.at