Wer einen nahestehenden Menschen pflegt oder begleitet, steht oft vor vielen Fragen: Welche Unterstützung gibt es bei Pflegebedarf? Was bedeutet eine Demenzdiagnose? Und welche Angebote können Angehörige im Alltag entlasten?
Beim Infotag „Pflege & Demenz“ am 10. September 2026 konnten sich Interessierte und pflegende Angehörige im Curhaus am Wiener Stephansplatz informieren und mit Expert*innen ins Gespräch kommen. Drei Kurzvorträge widmeten sich unterschiedlichen Fragen rund um Pflege und Demenz.
Den Auftakt machte René Böckl, DGKP bei der Caritas der Erzdiözese Wien, mit seinem Vortrag „Pflegebedarf in der Familie – was nun?“. Im Mittelpunkt standen Fragen, die für viele Familien plötzlich aktuell werden, wenn ein Angehöriger Unterstützung oder Pflege benötigt.
Anschließend gab Prim. Dr. Asita Sepandj, ärztliche Leiterin des Gerontopsychiatrischen Zentrums, in ihrem Vortrag „Demenzdiagnose und -therapie“ Einblicke in das Thema Demenz.
Den Abschluss bildete Caroline Leitner, Leiterin Angehörige & Demenz bei der Caritas der Erzdiözese Wien, mit dem Vortrag „Caritas Unterstützungsangebote bei Demenz“. Sie stellte Möglichkeiten vor, wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen begleitet und unterstützt werden können.
Neben den Vorträgen boten Infostände Gelegenheit für persönliche Gespräche und individuelle Fragen. Besucher*innen konnten sich so direkt über Unterstützungs- und Beratungsangebote informieren.
Der Infotag machte deutlich: Wer Angehörige pflegt oder einen Menschen mit Demenz begleitet, muss mit den vielen Fragen und Herausforderungen nicht allein bleiben. Die Caritas Wien bietet Information, Beratung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige.