Demenz Meet Wien

Leben in der Mitte der Gesellschaft

 

An zwei Tagen erwarten Sie intensive Diskussionsrunden, spannende Impulsreferate, authentische Demenzgeschichten, ein lebendiger Marktplatz, persönlicher Erfahrungsaustausch, wunderbares Essen, lockere Atmosphäre u.v.m. Seien Sie dabei!

Erfahrungen austauschen und spüren: Ich bin nicht alleine! Abends nach Hause gehen mit erfülltem Herz, gefülltem Bauch und dem guten Gefühl: Heute war ein wertvoller Tag! Das ist der Spirit von Demenz Meet. Demenz Meets sind unkomplizierte, lebendige und inspirierende Zusammenkünfte
von Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Fachleuten.

Termin: Fr, 16. September - Sa, 17. September 2022

Ort: Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

Es geht um Begegnung auf Augenhöhe zwischen Menschen mit Demenz, Angehörigen, Fach-Expert*innen, der Politik und allen Interessierten. Zusammenleben in der Stadt geht uns alle an. Es geht um uns alle.

Waltraud Fastl,
Caritas Wien

Programm

14.00

Anmeldung und Registrierung

14.25

Musik                      
Sarah Wolf, Gesang und Gitarre 

14.30

Auftakt „Ich habe einen Traum“
Angela Pototschnigg, Mitglied der Europäischen Arbeitsgruppe v. Menschen mit Demenz bei Alzheimer Europe, Peer-Beraterin bei Alzheimer Austria
Karoline Bloterer, Selbstvertreterin Promenz

15.00

Podiumsdiskussion: „Leben in der Mitte der Gesellschaft“
Stefanie Auer, Donau-Univ. Krems,
Marianne Buchegger, demenzfreundlicher 3. Bezirk, Caritas Socialis
Sabine Hofer-Gruber, Senior*innenbeauftragte der Stadt Wien,
Petra Rösler, MITEINANDER im demenzfreundlichen Hietzing, KKH
Klaus Schwertner, gf. Direktor Caritas der Erzdiözese Wien,
Michael Strozer, „Wir 5 im Wienerwald“

Moderation: Norbert Partl

16.00

Gemeinsam Musik erleben
Sarah Wolf, Gesang und Gitarre

  Pause
  Baum-Erkundung im Park  
17.00

Podiumsdiskussion: „Sicher und selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben.“
Frank Aicher, Angehöriger Düsseldorf
Katharina Klee, Cafe Promenz Wien
Wolfgang Kratky, GGZ Graz
Elisabeth Reitinger, Institut für Pflegewissenschaften, Universität Wien
Andreas Trubel, Selbstvertreter Promenz
Helena Untersteiner, Gedächtnisambulanz, med. Universität Wien

Moderation: Doris Kaiser

18.00  Abendessen
19.00

„Cafe Promenz 7 Uhr Tee - Dancefloor“
Latin, Soul & Funk mit DJ Arno, Max und Thomas

9.00

Bewegung im Park

Musik 
Sarah Wolf, Gesang und Gitarre

9.30

Gesprächsrunde „Vergesslichkeit: Wie gelingt ein gutes Leben?“
Ermutigungen aus dem Alltag
Von Vergesslichkeit oder Demenz betroffene Selbstvertreter*innen im Gespräch.

Yasemin Aicher, Selbstvertreterin Düsseldorf
Gertraud Bröckl, Selbstvertreterin Promenz
Amalia Ebert, Selbstvertreterin Promenz
Renate Martos, Selbstvertreterin Promenz
Silke Reiß-Naumann, Selbstvertreterin Castrop-Rauxel
Andreas Trubel, Vorstand und Selbstvertreter Promenz

Moderation: Raphael Schönborn, Promenz

Weiterdenken in Kleingruppen

10.30

Pause

10.45

Lebensfreude gemeinsam spüren – bewegt und beschwingt
Ingrid Hörlezeder, Rhythmikerin

11.15

Gesprächsrunde: „Vergesslichkeit: Wie gelingt Beziehung?“
Ermutigungen im Miteinander
Angehörige von Menschen mit Vergesslichkeit oder Demenz im Gespräch.

Johanna Constantini, Buchautorin und Angehörige,
Albert Gaubitzer, Obmann „Gut leben mit Demenz in Klosterneuburg“,
Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin IG Angehörige,
und weitere Angehörige: Ferry Ebert, Laszlo Martos, Renate Rudolf, Robert Springer,
Paul Träxler, Beate Trubel, Richard Wissinger

Moderation: Petra Hausteiner, Caritas Socialis

Weiterdenken in Kleingruppen

12.15

Mittagessen und Piazza der guten Möglichkeiten:
Informieren, Kennenlernen, Austauschen.

Aktivkaffee, Alzheimer Austria „Über den Berg kommen“ und „Peer-Beratung“, Café Promenz, Caritas Zeitreise, Demenzraum, Gut leben mit Demenz in Klosterneuburg, Tageszentrum Caritas Socialis, und viele andere.

13.45

Nachtisch und Nachklang
Ermutigungen für die Zukunft – offenes Mikrofon und Ausblick

14.30 Ende und Ausklang

Teilnahmegebühr
 

  • Freitag,16. September, 14.30–19 Uhr: 45€ pro Person (inkl. Abendessen)
  • Samstag, 17. September, 9.00–14.30 Uhr: 45€ pro Person (inkl. Mittagessen)
  • Zweitagesticket (Fr+Sa): 75€ pro Person (inkl. Abendessen und Mittagessen)
Mitwirkende & Redner*innen

Johanna Constantini

Selbstständige Psychologin für Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologie

Raphael Schönborn

Geschäftsführer von PROMENZ, Demenzexperte und Sozialmanager

Angela Pototschnigg

Europäische Arbeitsgruppe v. Menschen mit Demenz bei Alzheimer Europe, Alzheimer Austria

Norbert Partl

Leiter Servicestelle Angehörige und Demenz, Caritas der Erzdiözese Wien

Marianne Buchegger

Caritas Socialis

Waltraud Fastl

Caritas der Erzdiözese Wien

Klaus Schwertner

Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien

Petra Hausteiner

Caritas Socialis

Albert Gaubitzer

Verein „Gut leben mit Demenz in Klosterneuburg“

Ingrid Hörlezeder

Petra Rösler

Kardinal König Haus

Stefanie Auer

Professorin für Demenzforschung an der Universität für Weiterbildung Krems/NÖ

Helena Untersteiner

Promovierte Medizinerin, Universitätsklinik für Neurologie Wien

Wolfgang Kratky

GGZ Graz

Birgit Meinhard-Schiebel

Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Doris Kaiser

Fachstelle Qualität und Innovation der Caritas Pflege Wien

Sabine Hofer-Gruber

Senior*innenbeauftragte der Stadt Wien

Frank Aicher

Autor

Elisabeth Reitinger

Institut für Pflegewissenschaft, Universität Wien

Johanna Constantini, MSc, selbstständige Psychologin in eigener Praxis für Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologie in Innsbruck, Tirol. Konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die psychologischen Auswirkungen des digitalen Wandels, vor allem in Hinblick auf psychische Erkrankungen. Strategien im persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Demenzerkrankungen widmet sie sich nicht zuletzt aufgrund der 2019 veröffentlichten Diagnose ihres Vaters, des ehemaligen Fußballnationaltrainers Didi Constantini.

Raphael Schönborn ist Geschäftsführer von PROMENZ, Demenzexperte und Sozialmanager. Er setzt sich für unterstützte Selbsthilfe und Selbstvertretung von Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige ein und ermöglicht ihre Teilhabe bei Projekten und Veranstaltungen. Als Mitglied der Koordinierungsgruppe der „Österreichischen Demenzstrategie“ und der Steuerungsgruppe Demenzfreundliches Wien“ vertritt er die Interessen der Betroffenen und Nahestehenden.

„Unterstützte Selbsthilfe für Menschen mit Vergesslichkeit stärkt, ermutigt und ist die Voraussetzung für Selbstbestimmung und soziale Teilhabe, wie das Beispiel der Selbsthilfeorganisation PROMENZ aus Österreich eindrucksvoll zeigt. Nachahmen erwünscht.“

www.promenz.at

www.raphael-schoenborn.at

https://www.youtube.com/channel/UCdoriC4XC2fyKGeaNWiIUxw/videos

Mitglied der Europäischen Arbeitsgruppe v. Menschen mit Demenz bei Alzheimer Europe, Peer-Beraterin bei Alzheimer Austria

Leiter Servicestelle Angehörige und Demenz, Caritas der Erzdiözese Wien. Partl ist Sozialarbeiter und akademischer Experte für Demenz. In seiner langjährigen Erfahrung mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist ihm Augenhöhe, Selbstbestimmung und immer wieder neue Lösungen für sich schnell verändernde Situationen wichtig. In Vorträgen, Kursen und mit Austausch-, und Vernetzungsangeboten werben er und sein Team nicht nur für Verständnis, sondern bieten auch Entlastung.

Leiterin eines Tageszentrums für Senior*innen der CS Caritas Socialis, Koordinatorin der Gruppe 1030 Promenz, Blogbeauftragte bei Hospiz Österreich und Lehrgangsleitung Palliativpflege des Universitätslehrgangs Palliative Care, PMU Salzburg

Studium der Unternehmensführung, Studium Palliative Care, aktuell Studium Public Health

Persönlicher Bezug zur Demenz: jeder Mensch bleibt Mensch bis zuletzt, egal in welchem „Stadium“ der Demenz er ist. Der personzentrierte Ansatz nach Kitwood und die Mäeutik spiegeln diese (für mich allumfassende) Wahrheit wider. Jeder ist und bleibt Mensch – ohne Wenn und Aber (auch wenn es manchmal herausfordernd ist und ich an meine Grenzen komme).

Waltraud Fastl, Caritas der Erzdiözese Wien, ist studierte Psychologin und Kommunikationsexpertin im Bereich Pflege und Demenz. Sie hat das Demenz Meet nach Österreich geholt und engagiert sich im Netzwerk „Gut leben mit Demenz in Klosterneuburg“.

„Privat habe ich Demenz bei meinen Schwiegereltern kennengelernt und dabei gesehen, wie unterschiedlich Krankheitsverläufe sein können. Je mehr das soziale Umfeld über die Krankheit und einen guten Umgang mit ihr weiß, desto eher kann ein gutes Leben für Betroffene und Angehörige – für uns alle – gelingen.“

Klaus Schwertner ist seit März 2013 Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien. Er studierte an der IMC Fachhochschule Krems Gesundheitsmanagement. Nach seinem Studium leitete er bei der NÖ Landeskliniken-Holding den Bereich PR & Kommunikation und war in dieser Funktion Pressesprecher der 27 niederösterreichischen Spitäler. Von 2008 bis 2013 war Klaus Schwertner Pressesprecher der Caritas Erzdiözese Wien. Mit 1. September 2020 wurde er zum geschäftsführenden Caritasdirektor der Erzdiözese Wien ernannt. Schwertner wurde in seiner Zeit bei der Caritas zu einer unverzichtbaren Stimme der Zivilgesellschaft. Für seinen Einsatz wurde er 2016 als „Kommunikator des Jahres“ und 2019 mit dem Blogger-Award für Zivilcourage ausgezeichnet.

1990 Diplom Allg. Krankenpflege am Rudolfinerhaus

Nach mehreren Stationen im Akutkrankenhaus (Onkologie, Chirurgie, Interne) und an einer psychosomatischen Abteilung kam ich 2004 nach der Karenz meines 3. Sohnes in den Bereich der Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz in Niederösterreich. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Angehörigen ist in diesem Kontext besonders wichtig.

Seit 2014 leite ich das Tageszentrum für Menschen mit Demenz der CS Caritas Socialis, bin Validationsanwenderin und Mäeutiktrainerin. Ich sehe mich als Ansprechpartnerin für Fragen zur Betreuungssituation, zum herausfordernden Verhalten und vor allem auch als Begleitung in dem Prozess der Diagnosefindung, Akzeptanz der Erkrankung und der Selbsthilfe.

Unter dem Motto „Demenz darf sein“ bin ich seit 2015 aktiv für den demenzfreundlichen 23. Bezirk. Als bei meinem Vater 2019 Demenz diagnostiziert wurde, erlebte ich trotz der beruflichen Vorkenntnisse die emotionalen Hochs und Tiefs, die die Veränderungen mit sich bringen. Mein persönlicher Umgang damit und die Sichtweise auf die positiven, gelungenen Kontaktmomente unterstützen mich nun in der Angehörigentätigkeit.

Albert Gaubitzer, 62, pensionierter Manager und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Caritas und Obmann des Vereins „Gut leben mit Demenz in Klosterneuburg“

„Die Demenzerkrankung des Vaters und der Schwiegereltern haben mich/uns vor neue Herausforderungen gestellt. Durch die Ausbildung beim Roten Kreuz, bei der Caritas und im Kardinal König Haus habe ich gelernt, besser mit den Herausforderungen umzugehen. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse versuche ich in meiner Sprechstunde an Interessierte und Betroffene weiterzugeben.“

Mag.art Ingrid Hörlezeder MEd

*1969 in Haslach an der Mühl

Studium der Rhythmik/Musik und Bewegungserziehung und Musikerziehung an der MDW (Universität für Musik/Wien)

Somatic movement therapy am Moving on center/USA

TRAGER®/psychophysische Integration nach Dr. Milton Trager

Derzeit tätig als TRAGER® Praktikerin, Tutorin und Instruktorin; als Musikerzieherin und Vertrauenslehrerin an einer Wiener AHS, als Klavierlehrerin und Liedermacherin sowie als Rhythmikerin im CS Tageszentrum Veitingergasse

„In diesem CS Tageszentrum, wo viele von Demenz betroffene Menschen ihre Tage verbringen, darf ich jedes Mal aufs Neue erleben, wieviel Freude das Singen von Liedern, das Klatschen, Schnipsen und Trommeln und das Bewegen zur Musik auslösen kann. Life Musik erzeugt Resonanz und die Tagesgäste werden buchstäblich in Schwingung versetzt. Menschen mit Wortfindungsstörungen singen Lieder und ein Mann, der ansonsten still und zusammengesunken im Sessel sitzt und keine Regungen zeigt, beginnt dazu zu dirigieren. Füße wippen, Becken schaukeln, Arme fliegen durch die Luft und ab und zu schnappt sich eine Bewohnerin einen Herrn und beginnt durch den Raum zu tanzen. Gute Stimmung ist garantiert.“

Mag.a Petra Rösler, Erwachsenenbildnerin, Programm-Management Demenz im Kardinal König Haus, Wien

 

Petra Rösler organisiert seit über 10 Jahren Bildungsveranstaltungen zum Thema Demenz und Geriatrie. Ihr Interesse für Menschen mit Vergesslichkeit geht auf ehrenamtliches Engagement in einer Pflegeeinrichtung zurück. Seit fünf Jahren koordiniert sie die Aktivitäten von MITEINANDER im demenzfreundlichen Hietzing und kümmert sich um Vernetzung und Wissens-Austausch innerhalb von Österreich und darüber hinaus.


Univ. Prof. Dr. Stefanie Auer ist Professorin für Demenzforschung an der Universität für Weiterbildung Krems/Niederösterreich. Sie leitet einen Masterlehrgang, in dem Experten aus den verschiedensten Disziplinen neue wissenschaftliche Konzepte zur Begleitung von Menschen mit Demenz und zur Unterstützung von nahestehenden An- und Zugehörigen reflektieren und lernen, in einem multidisziplinären Team zusammen zu arbeiten. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt der Fokus auf neuen Konzepten der Begleitung und Bewusstseinsbildung zum Thema Demenz.

Helena Untersteiner studierte in Wien Medizin und entdeckte im Laufe des Studiums ihre Faszination für das Gehirn und dessen Potential aber auch dessen Erkrankungen. „Während eines Praktikums in einem Pflegeheim sind mir die Demenz-Patient*innen und deren Angehörige besonders ans Herz gewachsen. Deshalb freut es mich sehr, dass ich seit meiner Promotion an der Universitätsklinik für Neurologie in der Arbeitsgruppe für Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen arbeiten darf“, erzählt sie.

Die Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) Graz haben in ihrer Albert Schweitzer Klinik mit einer stationären Demenzklinik (50 Betten), einem Memory Tageszentrum (20 Plätze) und 4 Pflegewohnheimen mit vielen demenziell erkrankten Bewohner*innen einen besonderen Schwerpunkt für Demenz.

„Neben meinem Arbeitsschwerpunkt, der Pflegekräfte und Patient*innen mit Demenz durch den Einsatz von Digital Health unterstützen soll (z.B. Testung von VR Anwendung für Demenzerkrankte; Einsatz von Roboterrobbe Paro in Memoryklinik der GGZ, Einsatz und Testung von Demenz-präventions-Apps etc.), arbeite ich auch in einem vom AIT geleiteten Forschungsprojekt 'Demicare' mit, das eine App für Angehörige bzw. Betreuungspersonen von Demenzerkrankten unterstützen soll.“

Schauspielerin, Erwachsenenbildnerin, Sozialmanagerin

Seit 2010 ehrenamtliche Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger www.ig-pflege.at 

Pflegende Angehörige begleiten und pflegen ihre Eltern, Partner*innen und manchmal ihre eigenen Kinder, wenn sie jünger an einer Demenz erkranken auch dann, wenn die Erkrankung fortschreitet. Sie brauchen Unterstützung und Begleitung, um gemeinsam und so gut wie möglich alle Situationen zu bewältigen. 

„Wir müssen dafür sorgen, dass sie gemeinsam mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen nicht aus der Mitte der Gesellschaft und aus dem öffentlichen Raum verschwinden.“

Doris Kaiser ist Sozialwissenschaftlerin und Sozialpädagogin. Als frühere Qualitätsmanagerin und jetzige Leiterin der Fachstelle Qualität und Innovation der Caritas Pflege Wien beschäftigt sie sich seit fünf Jahren mit den Bedürfnissen von zu Pflegenden, Angehörigen und Pflegekräften. Um Entlastung zu schaffen, stehen neben Veränderungen an Strukturen und Prozessen digitale Unterstützungsmöglichkeiten im Fokus.

Sabine Hofer-Gruber ist Senior*innenbeauftragte der Stadt Wien und Leiterin der Stabsstelle Senior*innen im Fonds Soziales Wien. Sie vertritt die Interessen der Wiener Senior*innen. Besonders wichtig ist ihr dabei, für alle Senior*innen in ihrer Vielfalt da zu sein. Als Wiener Senior*innenbeauftragte ist sie Vermittlerin zwischen der Bevölkerung, den Institutionen der und in der Stadt und der Politik. Im April 2022 präsentierte sie gemeinsam mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker die erste Wiener Demenzstrategie.

„Die Diagnose Demenz stellt für alle Beteiligten eine enorme psychische Belastung das. Wichtig ist es, niemanden mit den Sorgen und Anliegen alleine zu lassen. Besonders wichtig ist mir, immer wieder auch Betroffene miteinzubeziehen – mit ihnen und nicht über sie zu reden.“

www.senior-in-wien.at
www.demenzfreundliches.wien
www.facebook.com/WienerSeniorInnenbeauftragte

 

Frank Aicher ist mit der an Demenz Erkrankten Yasemin Aicher seit 2003 verheiratet. Beide widem sich ganz der Auklärung von Demenz in verschiedenen Foren und Organisationen. Im März 2022 erscheint ein über sieben Jahre von Yasemin geschriebenes Buch über Demenz und deren Aufklärung. Seit vier Jahren pflegt Frank seine Frau, die mittlerweile die Pflegestufe 4 hat. 

Elisabeth Reitinger, Assoz. Prof.in Dr.in, lehrt und forscht am Institut für Pflegewissenschaft, Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien. Studium der Psychologie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Habilitation in Palliative Care und Organisationsforschung. Arbeitsschwerpunkte: Palliative Care im Alter, soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz, feministische Care Ethik, partizipativ-qualitative Sozialforschung.

„Begegnungen mit Menschen mit Vergesslichkeit berühren mich sehr, ihre starken und tiefen Gefühlswelten machen mich neugierig.“

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Das war das Demenz Meet 2019

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